Die Ausbildungsversicherung  
 


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Die Ausbildungsversicherung
 
 

Die Versicherungen haben vor einiger Zeit die Sorge der Eltern um die finanzielle Absicherung ihrer Kinder für sich entdeckt und das Produkt Ausbildungsversicherung entwickelt. Eine solche Versicherung ist vergleichbar mit einer Kapitallebensversicherung. Während der beitragspflichtigen Zeit wird ein Kapital aufgebaut, das durch die Beiträge, die eingenommene Überschussbeteiligung und die - allerdings geringen - Zuschüsse vom Staat in Form von steuerlichen Vorteilen gebildet wird. Zum Zeitpunkt des Beginns einer Ausbildung oder eines Studiums wird das Geld an den Berechtigten, den in der Regel das Kind darstellt, ausgezahlt und steht nun frei zur Verfügung. Der Unterschied zur Kapitallebensversicherung ist aber, dass die Versicherung weiter läuft, auch wenn das versicherte Mitglied stirbt. Es müssen nun keine weiteren Beiträge gezahlt werden, das Kind hat dennoch Anspruch auf die vollen Leistungen, die auch die Überschussbeteiligung mit einschließen. Die versicherte Person ist in den meisten Fällen ein Elternteil. In der Absicherung des Todesfalls des Versicherten, die über die Beiträge realisiert wird, liegt nun aber der Knackpunkt. Denn je älter der Versicherungsnehmer ist, umso höher ist dieser Todesfallschutz. Ist der Versicherte also der Großvater des Kindes, so liegen die Beiträge ungleich höher, als wenn sich die Eltern versichern lassen. Die Überschussbeteiligung ist ebenfalls vom Alter des Versicherten abhängig, sie fällt bei höherem Alter geringer aus.
Eine Ausbildungsversicherung ist jedoch nur eine bedingt zu empfehlende Anlageform. Denn die zu erwartende Rendite ist doch sehr gering. Ratsamer ist der Abschluss von anderen Anlagemöglichkeiten, beispielsweise die Investition in Aktien. Kinder gelten als die idealen Anleger, wenn es darum geht, langfristig zu investieren. Wird eine Anlage also möglichst zeitig abgeschlossen, kann sich das Geld über viele Jahre hinweg vermehren, Rückschläge in der Rendite sind dann eher zu verschmerzen. Daher sind risikoreichere Anlagen für die Absicherung der Kinder in der Regel besser.
Insgesamt kann man also sagen, dass eine Ausbildungsversicherung nur ein Anlageproblem ist, es geht eigentlich nicht um eine Versicherung im herkömmlichen Sinne, sondern nur um das Ansparen von Geld, was allerdings gewinnbringender geschehen kann.