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Alternativen zum Sparbuch |
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Wer heute sein Geld gut und sicher anlegen möchte, braucht nicht mehr
auf das herkömmliche Sparbuch zurück zu greifen. Da im Bereich der
Geldanlage die Zinsen bei gewöhnlichen Sparbüchern mit drei Monaten
Kündigungsfrist Jahr um Jahr stetig gesunken sind, muss man sich
Alternativen suchen. Alternativen, die mehr Zinsen bringen als nur die
viel zu gering angesetzten 0,5 Prozent, die es derzeit für die Anlage
von Geld auf einem Sparbuch gibt.
Eine sehr gute Alternative zu den gängigen Sparbüchern ist deshalb ein
Tagesgeldkonto. Hier werden, und selbst wenn das Geld nur für einen Tag
angelegt ist, gute Zinsen zwischen 2 und 5 Prozent gezahlt, je nach
Finanzinstitut und je nach Vertrag. Auch ist man beim Tagesgeldkonto
nicht an eine Kündigungsfrist und an eine Maximalauszahlung gebunden wie
beim Sparbuch, bei dem man pro Monat nicht mehr als 2.000 Euro abheben
darf.
Eine andere Alternative zum herkömmlichen Sparbuch ist das Festgeld.
Hier wird für eine bestimmte Zeit ein bestimmter Betrag zu einem
festgelegten Zinssatz angelegt. Daher auch der Name "Festgeld". Ein
Festgeldkonto sollte dann angelegt werden, wenn man weiß, man benötigt
einen bestimmten Betrag mittel- bis langfristig nicht. Es eignet sich
aufgrund der festgeschriebenen Dauer nicht für kurzfristige Geldanlagen.
Eine weitere Alternative ist das Bonussparen. Einige Geldinstitute sind
dazu übergegangen, ihren Kunden die Zeitdauer des Sparens selbst in die
Hand zu legen. Beim Bonussparen wird meist ein von vorneherein
festgelegter Betrag gespart, aber zu unterschiedlichen Zinssätzen. In
den ersten 12 Monaten bis 3 Jahren ist der Zins meist gleich, danach
beginnt oft die Prämienphase. Die Möglichkeit des Bonussparens ist für
kleinere, kleine bis mittlere Beträge geeignet, die man nicht zwingend
für Sonderausgaben zurücklegen muss. Dennoch kommt man, wie beim
gewöhnlichen Sparbuch im Normalfall an 2.000 Euro monatlich heran, die
man einfacherweise abheben kann. Für das so abgehobene Geld gibt es dann
jedoch keine weiteren Zinsen und auch die Prämienausschüttungen werden
kürzer.
Alle drei genannten Möglichkeiten sind absolut risikofrei bei der Anlage
auf einer deutschen Bank oder einem deutschen Geldinstitut. Ausländische
Banken sollte man dabei außer acht lassen, da diese meist bei weitem
nicht so gut abgesichert sind gegen Verluste wie deutsche Banken.
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