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Lange Zeit galt Bausparen als die einzig richtige Möglichkeit, sein Geld
möglichst gewinnbringend anzulegen. Dann hieß es, mit der Senkung von
staatlichen Zuschüssen wäre ein Bausparvertrag nicht mehr rentabel genug
und Geld sollte lieber in andere Anlagen investiert werden. Doch der
Abschluss eines Bausparvertrages ist nach wie vor allen zu empfehlen,
die mit dem Gedanken spielen, sich ein Haus oder eine Wohnung zuzulegen.
So kann nebenbei Geld angespart werden, das zudem noch von staatlicher
Seite bezuschusst wird. Viele Arbeitgeber bieten zudem die Zahlung
vermögenswirksamer Leistungen an, die eben auch in einen Bausparvertrag
fließen können. Das sind zwar nur ein paar Euro pro Monat, doch warum
sollten diese verschenkt werden? Sie können zwar auch für andere
vermögenswirksame Leistungen verwendet werden, wie zum Beispiel
Aktiendepots, doch diese sind immer vom aktuellen Stand der Wirtschaft
und der Entwicklung der Aktienkurse abhängig. Kommt es zu einem Einbruch
an der Börse, kann sehr schnell viel Geld verloren sein. Allgemein ist
das Bausparen weitaus weniger risikobehaftet, da die Konditionen gleich
mit Abschluss des Vertrages festgelegt werden. Das heißt zwar auch, dass
der vereinbarte Zinssatz nicht steigen kann, die Zinsen können aber auch
nicht fallen. In jedem Fall kann der Anleger kein Geld verlieren. Am
Jahresende kann so ein Bausparvertrag zudem in der Steuererklärung
aufgeführt werden, so dass nun auch noch die Zuschüsse vom Staat in den
Bausparer einfließen können.
Bei einem Bausparvertrag ist allerdings darauf zu achten, dass der
Sparerfreibetrag auf Zinserträge auf 750 Euro im Jahr herabgesetzt
wurde. Überschreiten die Erträge diesen Betrag, müssen sie versteuert
werden.
Der Abschluss eines Bausparvertrages ist zudem sinnvoll, wenn ein Kredit
für den Kauf oder den Bau einer Immobilie aufgenommen wird. Dann sind
die monatlich zu zahlenden Raten für die Tilgung des Kredites nicht so
hoch angesetzt und dafür wird ein Teil des Geldes in den Bausparer
eingezahlt. Am Laufzeitende wird das abgesparte Kapital dafür verwendet,
den Kredit abzulösen, was natürlich eine genaue Berechnung des nötigen
Kapitals im Voraus voraussetzt. Der Vorteil daran ist, dass sich auf
diese Art und Weise die gesamte Kreditlaufzeit verringert und somit
weniger Zinsen zu zahlen sind. Die Einsparmöglichkeit liegt zusätzlich
auch wieder in den staatlichen Zuschüssen.
Ein Nachteil des Bausparvertrages ist natürlich der im Vergleich zu
risikoreicheren Anlageformen geringere Ertrag. Hier steht Sicherheit vor
Gewinn. News bausparen
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