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Bonitätsprüfungen müssen auch für Versicherungen immer mehr zum
Privatkundengeschäft gehören, um das Ausfallrisiko so gering wie möglich
zu halten. Das gilt für die klassischen Makler-Versicherungen genau so,
wie für die Direkt-Versicherer, die den Online-Vertriebsweg gehen und
bei denen der persönliche Kontakt nicht mehr besteht. „Wir haben
festgestellt, dass Versicherungsunternehmen dieses Risiko
unterschätzen“, sagt Michael Basler, Geschäftsführer der Supercheck
GmbH. Dabei gibt es einfache und kostengünstige Lösungen ohne
vertragliche Bindungen, sich über die Zahlungsfähigkeit seiner künftigen
Versicherungsnehmer zu informieren.
Supercheck bietet Sofort-Bonitätsprüfungen zu Privatpersonen online über
eine XML-Schnittstelle oder über www.supercheck-bonitaet.de zum Preis
von 0,56 Euro bis 4,90 Euro pro Anfrage je nach Abfragemenge an.
Von Ampeln, Bonitätskennziffern und Indexen - viel Information ist nicht
gleich gut
Auskunfteien verkaufen aus margentechnischen Gründen gerne ein
Sammelsurium aus Merkmalen und Datenquellen, die als „mittlere“ Merkmale
(d.h. bekannte Inkassovorgänge), „weiche“ Merkmale (d.h. Bewertung nur
der Adresse)“ und „harte“ Merkmale (Schuldnerregister) bezeichnet
werden. „Obgleich auch wir eine ganze Reihe von Bonitätsmerkmalen
anbieten, geht der Trend eindeutig zu den günstigen, reinen harten
Negativmerkmalen.“, sagt Basler. „Uns geht es darum die drei Millionen
Menschen auszufiltern, die entweder eine eidesstattliche Versicherung
geleistet, eine Privatinsolvenz eröffnet, oder eine Gefängnishaft
angetreten haben. Hier genügt eine Abfrage des öffentlichen
Schuldnerregisters der Amtsgerichte vollkommen.“
Unternehmen sollten überlegen, ob der Weg über die oft überfrachteten
Bonitätsprüfungen bestehend aus mittleren und weichen Merkmalen
angebracht ist. Deren pauschalen Beurteilungen können sogar
geschäftsschädigend sein. Informationen über Inkassovorgänge aus der
Wirtschaft beispielsweise liefern gegebenenfalls eine falsche
Einschätzung der Person und sind damit eher Umsatzbremse als Schutz.
Beispiel: Nur weil jemand einmal eine Versandhandelsrechnung nicht
bezahlt hat und zum Inkassovorfall wurde, muss dieser noch lange nicht
als Versicherungsnehmer abgelehnt werden. „Wir empfehlen, zuerst mit den
wichtigsten, harten Merkmalen zu starten und dann sukzessiv
gegebenenfalls weitere Kriterien hinzu zu ziehen, die für das eigene
Geschäft relevant sind“, ergänzt Basler.
Auch die weit verbreiteten Bonitätskonstrukte wie Ampeln,
Bonitätskennziffern oder Bonitätsindexe müssen kritisch hinterfragt
werden. Sie suggerieren zwar Einfachheit und Orientierung, können aber
zu pauschal sein und im Einzelfall kontraproduktiv. „Eine gute Beratung
beim sehr komplexen Thema Bonität ist das A und O“, sagt Basler.
Welche Art von Bonitätsprüfung letztendlich für die Versicherung in
Frage kommt, muss im Einzelfall geprüft werden. „Eine negative
Bonitätsprüfung sollte aber nie zu einer Geschäftsabsage führen, sondern
sie kann nur eine Änderung der Zahlungsmodalitäten mit sich bringen“,
empfiehlt Basler.
Kontakt:
Katharina Desery
Supercheck GmbH
Sülzburgstr. 218
50937 Köln
Tel. 0221/42060-744
Email
katharina.desery@supercheck.de

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