Die private Krankenversicherung  
 
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Die private Krankenversicherung
 
 

Neben der gesetzlichen Krankenpflichtversicherung gibt es in Deutschland noch die Möglichkeit, sich entweder freiwillig gesetzlich zu versichern, das beinhaltet dann dieselben Leistungen wie es bei der Pflichtversicherung der Fall ist, oder eine private Krankenversicherung abzuschließen. Diese ist theoretisch für alle offen, sie müssen dazu allerdings eine bestimmte Einkommensgrenze überschreiten. Zur Zeit liegt die Grenze bei 47.700 Euro, die in den vergangenen drei Jahren vor der Antragstellung regelmäßig pro Jahr verdient worden sein mussten. Beamte, Freiberufler und Selbstständige müssen sich ohnehin privat versichern.
Vor der Aufnahme in die private Krankenversicherung steht ein Aufnahmeverfahren. Dazu ist erstens der eigentliche Antrag auszufüllen. Daneben gibt es noch die Pflicht zur Beantwortung von Fragen zum Gesundheitsstand, die möglichst genau beantwortet werden müssen. Einige Krankenkassen geben sich damit zufrieden, dass ein Fragebogen ausgefüllt wird, andere setzen vor die Aufnahme eine genaue ärztliche Untersuchung bei einem ihrer Vertragsärzte. Durch diese Überprüfung soll verhindert werden, dass Mitglieder aufgenommen werden, die bereits Vorerkrankungen aufzuweisen haben und damit im Falle einer Behandlung große Kosten verursachen würden. Das bedeutet auch, dass zum Beispiel Rentner kaum noch eine Chance auf Aufnahme haben, wenn sie nicht vorher schon einmal Mitglied dieser Kasse waren. Werden sie doch aufgenommen, so müssen sie immense Beiträge zahlen.

In der privaten Krankenversicherung gibt es mehrere Möglichkeiten der Versicherung. Die Basisversicherung ähnelt in ihren Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Darüber hinaus sind bestimmte Zusatzpakete zu versichern, die je nach Wunsch abgeschlossen werden. Sie sind allerdings auch alle mit zusätzlichen Beiträgen verbunden. Das können zum Beispiel Pakete sein, die bestimmte Heilanwendungen absichern, wie etwa Naturheilverfahren.
Insgesamt übernimmt die private Krankenversicherung einige Kosten mehr als die gesetzliche Krankenkasse. So ist der Zuschuss zu Sehhilfen höher, teilweise werden die Kosten dafür sogar komplett übernommen. Im Krankenhaus ist eine Chefarztbehandlung möglich, außerdem gibt es den Anspruch auf Unterbringung in einem Einzelzimmer. Das Krankenhaus kann frei gewählt werden, wie es auch bei jeder anderen ärztlichen Behandlung möglich ist, den Arzt frei zu wählen. Die Medikamente werden höher bezuschusst oder vollständig von der Krankenkasse übernommen, je nach gewähltem Tarif.
Es gibt aber auch einige Nachteile bei der privaten Krankenversicherung. So gibt es in der privaten Krankenversicherung keine Möglichkeit auf Familienversicherung, das heißt, jedes Familienmitglied muss sich extra versichern lassen und muss auch Beiträge zahlen, im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung. Außerdem steht, wie schon gesagt, eine strenge Gesundheitsprüfung und Fragen vor der Aufnahme. Steigen innerhalb eines bestimmten Bereiches die Ausgaben für die Krankenkasse, zum Beispiel durch mehrere erkrankte Mitglieder, so steigen umgehend die Beiträge für sämtliche Mitglieder, die diesen Tarif gebucht haben.
In die gesetzliche Kasse zurückwechseln kann nur, wer zum Beispiel arbeitslos geworden ist und dann von der Arbeitsagentur automatisch gesetzlich versichert wird oder dessen Einkommen nachweislich nicht mehr hoch genug ist, um auf Dauer die Beiträge für die private Krankenversicherung zahlen zu können.
 
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Hinweis
MDK steht für Medizinischer Dienst der Krankenversicherung