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Die ideale Altersvorsorge?!
 
 

In Zeiten des demographischen Wandels und immer weiter schwindender Kaufkraft der Altersrenten ist es wichtiger als jemals zuvor, private Altersvorsorge zu betreiben. Auf immer mehr Rentner kommen immer weniger sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, welche regelmäßige Beiträge in die staatliche Rentenversicherung einbezahlen.

Den Beschäftigten jeden Alters bieten sich jedoch ausgezeichnete Möglichkeiten, privat vorzusorgen um einer späteren Altersarmut vorzubeugen und einen angemessenen Lebensstandard halten zu können. Allerdings gibt es kein perfektes Produkt, welches die hohen Ansprüche aller Altersklassen gleichermaßen befriedigen könnte. Vielmehr gilt es je nach persönlicher Situation zu differenzieren.

Ein Produkt, welches für einen 20 Jährigen Berufseinsteiger alle Probleme löst, kann für einen 50 Jährigen Arbeitnehmer schnell zu einer Kostenfalle werden. Deshalb sollten sich die Interessenten auch eingehend beraten lassen. Immerhin bindet man sich mit einem Vertrag zur privaten Altersvorsorge bis zu 50 Jahre an ein Produkt und einen Anbieter.

Unbelohnt bleibt das private Engagement zur finanziellen Unabhängigkeit allerdings nicht. Der Staat fördert viele Formen der privaten Altersvorsorge mit ansehnlichen Zuschüssen oder einem hohen Steuererlass. Die populärste staatlich geförderte Rente ist die sogenannte Riesterrente. Sie wurde nach ihrem "Erfinder" Walter Riester benannt. Etwas weniger populär ist die Rüruprente. Sie wurde ebenfalls nach ihrem Erfinder benannt, Bernd Rürup.

Während der Vorsorgende bei der Riesterrente ein hohes Maß an Flexibilität genießt, handelt es sich bei der Rüruprente um eine reine Leibrente. Diese Formen der Altersvorsorge ist besonders für junge Menschen interessant. Die älteren Generationen die noch 10 oder 20 Jahre bis zur Rente haben, sollten - sofern sie noch kein Wohneigentum besitzen - überlegen ob es sich lohnen kann ein solches anzuschaffen. Durch eine Eigentumswohnung oder ein Haus kann der Vorsorgende die Miete sparen und hat effektiv mehr von seiner staatlichen Rente.

Lebensversicherungen lohnen sich dagegen in den aller wenigsten Fällen für Menschen über 45 Jahre. Die Rendite fällt durch einen ausbleibenden Zinseszinseffekt relativ gering aus, zumal die Beiträge für den Sparer sehr hoch ausfallen, da ein erhöhtes Sterberisiko besteht.