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Ein Optionsschein ist eine Form des Termingeschäfts. Ein
Termingeschäft bezeichnet Käufe und Verkäufe, bei denen erst zu einem
später vereinbarten Zeitpunkt - und nicht sofort - geliefert und auch
bezahlt wird. Mit dem Kauf eines Optionsscheins hat man das Recht
erworben eine Aktie, Rohstoffe oder Devisen zu einem zuvor festgelegten
Preis an den Verkäufer der Option zu liefern oder diese selbst vom
Verkäufer der Option zu beziehen. Ein Optionsschein ist ein
festverzinsliches Wertpapier, welches an der Börse gehandelt wird. Eine
Verpflichtung zur Durchführung besteht für den Käufer des Optionsscheins
jedoch nicht, allerdings ist der Optionsschein dann nach Ablauf einer
Frist wertlos.
Der Käufer kann den Optionsschein auch wieder an einen
Dritten veräußern - in diesem Fall muss der Gewinn nicht versteuert
werden, d.h. wenn die Spekulationszeit eingehalten wurde. Wenn An- und
Verkauf über ein Jahr Zeit in Anspruch nehmen, kann der Gewinn für den
Optionsschein unbesteuert bleiben, wenn auch der Gewinn aus anderen
Spekulationsgeschäften unter 512 € liegt. Bei Optionsscheinfonds werden
Wertpapiere gehandelt und das Risiko besteht darin, dass es auch hier zu
einem Gewinn oder Verlust kommen kann. Jederzeit während der
festgelegten Frist kann auch hier ge- oder verkauft werden. Der Preis
richtet sich nach der Laufzeit der Option und dem Wert der Aktie zu
diesem Zeitpunkt.
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